Über mich — Carola Bambas

Carola Bambas

Was gibt´s zu sagen?

„Ich rede mir ja den Mund ganz fusselig“ So pflegte meine Berliner Großmutter immer zu sagen. Die Fusseln hab ich nie gefunden, aber für mich war es das Höchste am Abend, im kuscheligen Bett zu liegen, die warme beruhigende Stimme zu hören, und mich in die Geschichten zu träumen, die sie erzählte.
Später habe ich die Märchen-und Sagenbände regelrecht verschlungen, ebenso war ich ein großer Fan der EUROPA Hörspielplatten. Oft saß ich tagelang in meinem Zimmer und hörte die Geschichten rauf und runter, bis ich alles mitsprechen und mitspielen konnte. In meinem Kopfkino sah ich alles sehr bildlich vor mir, auch Choreografien und Inszenierungen ganzer Stücke. So übernahm ich in der vierten Klasse kurzerhand auch die Regie für unser Abschlußstück Dornröschen, und gab mir die Hauptrolle. Was sonst?
Über Umwege kam ich an das Theater, erlebte den Theaterbetrieb hautnah, und wusste, hier gehöre ich hin.

Der unmittelbare Kontakt zum Publikum, eine imaginäre Welt zu erschaffen, so als wäre sie echt und auch so, dass mein Zuhörer, egal ob klein oder groß, sie auch sieht, fühlt oder schmeckt, faszinieren mich immer wieder aufs Neue.
So vielfältig und bunt wie die Geschichten ist mein Leben. Inzwischen arbeite ich als Erzählerin, Theaterpädagogin und Coach. In jedem meiner Arbeitsbereiche schöpfe ich aus einem reichen Erfahrungsschatz als Schauspielerin, Erzählerin, Pädagogin, Musikerin, Autorin, Regisseurin, Gruppenleiterin und Mutter zweier Kinder.
Obwohl ich ein Nordlicht bin, liebe ich die Berge in meiner Nähe. Das Fünfseenland mit seinen Wäldern und Seen ist für mich eine wichtige Lebensader geworden.

Für mich persönlich ist der Wald ein Ort der Geborgenheit und geistigen Klarheit, an dem ich Aufatmen und Auftanken kann. Ich komme sehr schnell ins „Hier und Jetzt“, zentriere mich und bin gleichzeitig geerdet.

Wir Menschen haben Jahrtausende in Einklang mit der Natur gelebt und waren gleichzeitig ein Teil von ihr. Inzwischen sind wir sesshaft geworden, leben in Städten aus Beton und entfernen uns dabei immer mehr von unserer eigentlichen Natur.
Für mich ist es kein Wunder, dass deshalb eine oft unbewußte Sehnsucht nach Natur und insbesondere dem Wald entsteht.

In der Natur finden wir wieder zu unserer eigenen inneren Natur und das wirkt dann auch in unseren Alltag hinein.

Und wenn mich das Fernweh packt, entdecke ich mit großer kindlicher Lust neue Orte.

G

Vita (Download)

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Zitat

Wir verstehen alles im menschlichen Leben durch Geschichten.

Jean-Paul Sartre